Fazit der Gespräche in Heimersheim, Ehlingen und Green
19.04.2010
Am 18.04.2010 besuchte Bürgermeisterkandidat Michael Harz die Stadtteile Heimersheim/Ehlingen/Green. Harz machte einen Rundgang durch Heimersheim, Ehlingen und Green und kam mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch. Insbesondere an den neuralgischen Punkten Heppinger Brücke und Bahnhof entstanden Diskussionen.
An der Heppinger Brücke ist die Regelung der Vorfahrt sowie die Plazierung des Radweges ungünstig. “Eine Verlagerung des Radweges auf die andere Fahrbahnseite würde das einbiegen der Radfahrer, die von Bad Neuenahr kommen, wesentlich gefahrloser und einfacher machen, zudem sollte die Änderung der Vorfahrtsregelung erfolgen. Hier ist es sinnvoller, den Verkehrsteilnehmern, die von Heimersheim kommen, die Vorfahrt zu gewähren, da diejenigen die aus Heppingen kommen, die Brücke einsehen können und daher den Gegenverkehr frühzeitig erkennen und anhalten können. Diese kleinen Maßnahmen können den Gefahrenpunkt entschärfen” so Harz.
Die Erreichbarkeit des Heimersheimer Bahnhofs ist gerade für ältere Mitbürger nur schwer möglich. Deshalb kam auch von Heimersheimer und Ehlinger Bürgern der Vorschlag zur Errichtung eines Haltepunktes Lohrsdorf. “Wie ich in Lohrsdorf schon gesagt habe, befürworte ich einen Bahnhaltepunkt Lohrsdorf nachdrücklich, da er die Situation und Verkehrsanbindung der Bürger von Ehlingen, Green und Heimersheim wesentlich verbessert”.
Zudem ist die Einrichtung eines Stadtbusses überfällig. Insbesondere am Wochenende sind gerade die Einwohner von Ehlingen vom öffentlichen Personennahverkehr abgeschnitten. “Es wundert mich, daß dieser Mißstand von den maßgeblichen Personen im Rathaus bislang nicht erkannt und abgestellt wurde”. Dafür versprach Harz, sich einzusetzten.
Bei den Gesprächen vor Ort wurden auch die hohen Konzessions– und Sondernutzungsgebühren der Stadt für Veranstaltungen gemeinnütziger Vereine angesprochen, ob das jetzt Fördervereine von Kindergärten, Freiwillige Feuerwehr oder Junggesellenvereine sind, die für solche notwendigen Erlaubnisse bei ihren Feiern tief in die Tasche greifen müssen. ” Es ist ein Unding, einerseits Ehrenamt und die örtlichen Vereine hoch zu loben und ihnen dann bei Gebühren tief in die Tasche zu greifen. Hier muß eine drastische Reduzierung dieser Gebühren erfolgen, so kann man das Ehrenamt und die Vereine stützen, nicht nur mit frommen Lobreden!” so Harz.